Meine Reise nach Fukushima

Geisterstadt Futaba

Bald sind mehr als fünf Jahre seit dem Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami, der das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) zur Havarie brachte, vergangen. Das mediale Interesse hat trotz aller Brisanz seither deutlich abgenommen, obwohl weiterhin seit dem Unglück viele Vorkommnisse im Unklaren erscheinen. Folge mir auf meiner Reise durch Namie, einem Vorort von Fukushima, um zu sehen, wie es dort heute nach dem Super-Gau aussieht.

Es war die größte nukleare Katastrophe seit Tschernobyl 1986. Ein Doppelanschlag von Mutter Natur um uns die Verwundbarkeit des menschlichen Daseins in Erinnerung zu rufen.

Um auch ein Bild abseits der Atomkraftwerke zu liefern, machte ich mich auf (besser gesagt der „Google Konzern“), um für das Kartenmaterial der „Google Street View“ Fotos zu machen. Diese beeindruckenden Fotos habe ich nun in einem „Stop-Motion Film“ zusammengestellt.

Wer nun an Häuserskelette oder gar weiten Ebenen denkt, liegt völlig falsch. Während der Tsunami die Küstengebiete zu eins mit dem Boden planierte, sind die Vorstädte wie Namie (浪江町) und Futaba (双葉町) vor allem von Schäden durch das Erdbeben gezeichnet. Der verlassene Ort erweckt den Anschein, als würden manche Gebäude nur auf ein paar Handwerker, und die Geschäfte auf Kunden warten. Während die Architektur weiterhin stark beschädigt ist und eindringendes Wasser sein übriges tut, hat sich die Natur bereits längst vom Schaden erholt. Ruinen und Schutt sind bereits flächendeckend von Pflanzen und Sträuchern überwuchert und verdecken das Elend. So ist es nicht verwunderlich, dass sogar so etwas wie regulärer Autoverkehr zu sehen ist, der sich zwischen den Gebäuderuinen seinen Weg bannt.

Fährt man von Namie in die nächste vom Atomkraftwerk Fukushima entfernte Stadt, zeigt sich ein komplett anderes Bild. Es scheint als wäre an diesem verhängnisvollen 11. März 2011 nichts geschehen. All die Sorgen vor der Strahlung sind scheinbar nicht (mehr) vorhanden. Nur wenige Kilometer von der strahlenden Ruine sind die Schäden von 2011 längst verschwunden. Die Bewohner sind zurückgekehrt um ihr Leben fortzusetzen, der Schulbus bringt die Kinder in die Schule und die Geschäfte empfangen wieder Kundschaft. In Österreich macht man sich noch immer Gedanken um Nachwirkungen von Tschernobyl von vor 30 Jahren! In Japan hingegen wird eine erhöhte Strahlendosis von der Politik einfach in Kauf genommen, damit eine Normalisierung in der Präfektur Fukushima schnellstmöglich eintritt.

Ab dem Jahr 2017 wird allen Bewohnern aus zuvor evakuierten Gebieten deren Strahlungsniveau als nicht mehr „stark kontaminiert“ gilt, die staatlichen Förderungen gestrichen und somit mehr oder weniger gezwungen in die Gebiete zurückzukehren. Namie ist mittlerweile aus der Sperrzone ausgegliedert und je nach radioaktiver Belastung in drei Zonen eingeteilt worden.

Nun das Wichtigste: Was sind schöne Worte ohne Bilder? Hier folgt der Film über meine Reise durch Namie. Ansehen lohnt sich!

Karte Namie

Meine „gefahrene“ Route des obrigen Kurzfilms und die tatsächliche Nähe zum Atomkraftwerk

Welche Eindrücke habt ihr durch das gezeigte Video gewonnen? Was hat euch überrascht oder was ist euch besonders aufgefallen? Lasst mich an euren Gedanken teilhaben  – am besten als Kommentar!


Weiterführende Links:
Youtube-Video zu meiner Reise durch Namie (15.01.2016, 00:29) – Deutsch
Wikipedia Artikel zum Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (15.01.2016, 00:31) – Deutsch
Wikipedia Artikel zur Nuklearkatastrophe von Fukushima (15.01.2016, 00:32) – Deutsch
Google Maps „Namie“ in Japan (15.01.2016, 00:34) – Deutsch
Wikipedia Artikel zu Futaba (Fukushima) (15.01.2016, 00:35) – Deutsch
Wikipedia Artikel zur Stadt Namie (Fukushima) (15.01.2016, 00:37) – Deutsch

Quellenangaben:
Titelbild: http://blogs.c.yimg.jp/res/blog-61-d0/sasaootako/folder/1506627/23/62054923/img_2?1399873735 (15.01.2016, 00:38) – Bild aus der Geisterstadt „Futaba“ (Fukushima)
https://www.youtube.com/watch?v=BinQvuJxoWs&feature=youtu.be (15.01.2016, 00:39) – Youtube Video zu meiner Reise nach Namie
https://www.https://www.google.at/maps/place/Namie,+Futaba-gun,+Pr%C3%A4fektur+Fukushima,+Japan/@37.4251072,140.9865115,11642m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x602092b70ae7a101:0xebf0cc4606099672!6m1!1e1.at/maps/place/Namie,+Futaba-gun,+Pr%C3%A4fektur+Fukushima,+Japan/@37.4251072,140.9865115,11642m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x602092b70ae7a101:0xebf0cc4606099672!6m1!1e1 (15.01.2016, 00:41) – Aus „Google Maps“ inklusiver eigener grafischer Bearbeitung
https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima (15.01.2016, 00:46) – Wikipedia Artikel zur Nuklearkatastrophe von Fukushima
https://de.wikipedia.org/wiki/Futaba_%28Fukushima%29 (06.01.2016, 23:50) – Wikipedia Artikel zur Stadt Futaba (Fukushima)

 

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54 Kommentare zu “Meine Reise nach Fukushima

  1. Verrückt. Da stellt sich die Frage, wieviel ein Menschenleben in Japan wert ist. Wie kann man die Menschen nur wenige Jahre nach der Katastrophe bewußt dieser Strahlung aussetzen? Nach Dekontamination und Entsorgung verseuchter Böden sieht es auf der Reise durch Namie jedenfalls nicht aus. Vermutlich genügen für die Bewohner künftig Gaze-Handschuhe und Mundschutz als Strahlenschutz, das ist die günstigste Lösung…

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    • Wie man die Gesundheit der eigenen Landsleute so einfach riskieren kann, ist mir auch ein Rätsel. Denke, dass die mentale Wirtschaftslage u. a. in Japan erfordert, das Image wieder aufzupolieren. Nicht ohne Grund zeigten sich auch immer wieder hochrangige Politiker in der Gegend, um die ‚Sicherheit‘ und ‚unbegründete Bedenken‘ zu untermauern. Deine Beobachtung mit der nichterfolgten Dekontamination ist echt interessant! Da hast du voll recht! Es wird zwar nach und nach zusammengeräumt, aber bei diesem Wildwuchs nebst der Straßen, kann auch ich mir nicht vorstellen, dass hier jemals Erde abgetragen wurde. Obwohl man auch in diesem Video gleich nach der Küste einige Plastiksäcke sehen konnte, die eventuell von einem Bodenabtrag herrühren. Schließlich ist in Namie auch ein großes Atommülllager geplant!

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      • Aus meiner Sicht ist die ganze Gegend jetzt schon ein Atommülllager – das klingt wirklich makaber 🙂
        Hast du die Strahlung gemessen? Wie waren die Werte?

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      • Am Beginn des Videos sind auch hier riesige Plastiksäcke zu sehen. Der Inhalt könnte auch hier abgetragenes Erdreich sein. Ich war ehrlich gesagt überrascht, dass man sich vielerorts nur auf das bloße Aufräumen beschränkt hat. Der wilde Pflanzenwuchs abseits den Straßen ist auch nicht von heute auf morgen entstanden. Dass man sich trotz Kontrollen so frei im Gelände bewegen kann finde ich mehr als bedenklich! Ich frage mich in wie weit das Gebiet und die ‚Besucher‘ kontrolliert werden können und sich vor Diebstahl schützt. Wie hoch die Radioaktivität ist, kann ich dir nicht sagen, aber in Anbetracht der Nähe zum Kraftwerk kann man es sich ungefähr vorstellen.

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    • Zu deinem Gedanken über den Wert menschlichen Lebens in Japan…
      ich habe letzte Woche im Freitag gelesen, dass TEPCO mit voller Absicht und – wie es scheint – auf Anweisung des zuständigen Innenministers in den ersten Monaten nach dem GAU nicht von einer Kernschmelze im Herzen der Anlage gesprochen hat. Der beschuldigte Ex-Minister streitet das natürlich ab, aber wenn man sieht, wie wenig getan wird, um die Menschen vor der Strahlung zu schützen, wird das irgendwie unglaubwürdig. In anderen Städten, in denen kontaminierter Boden abgetragen wurde, wird dieser jetzt unter blauen Plastikplanen auf dem Gelände eines ehemaligen Spielplatzes gelagert. Also mir fehlen da die Worte.

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    • Meintest du damit die Atmosphäre des Films? Klar kann eine verlassene Stadt in gewisser Art und Weise gruselig wirken, andererseits ist ein von Menschen verlassener Ort auch irgendwie faszinierend anzusehen … Gruselig ist eher der Fakt, dass eine von Menschen herbeigeführte Katastrophe einen belebten Ort zu einer verseuchten Geisterstadt machte.

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      • Es ist eigentlich nicht meine Art so kurze Kommentare zu schreiben. Das hat nur in dem Moment ganz gut zusammengefasst was ich dacjte. Und ja, es ist sowohl als auch gruselig. Egal von welcher perspektive. Ich bewundere dass du da gewesen bist. Mutig, fällt mir dazu noch ein. Mutig!

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    • Leider haben wir keine echten umweltschonenden Energiealternativen. Nicht im großen Stil! Wäre mir bislang nichts bekannt. Den weltweiten Energiehunger zu zügeln, wäre natürlich die beste Lösung, aber in Anbetracht der Menge neuer Atomkraftwerke die zum Beispiel zurzeit in China entstehen, kann man fast nur auf das nächste Unglück warten …

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      • …es liegt so vieles im Argen auf dieser Welt. Ich denke, man kann da nur schwer einen Teilbereich herausgreifen und verändern. Es müsste ein generelles Umdenken einsetzen zusammen mit einer Veränderung der Werte. Aber es gibt Leute, die kein Interesse daran haben.

        Glückliche Menschen mit einem erfüllten Leben brauchen nicht viel Energie und nicht viele Dinge.

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      • Ich hatte die Gelegenheit den Vorsitzende von Eurosolar zu hören. Seine Idee, den globalen Energiebedarf durch Erneuerbare Energien zu „stillen“ klingt erst mal gut. Er machte sich in meinen Augen jedoch lächerlich, weil er nicht erwähnte, auf welche Weise die dafür benötigten „Seltenen Erden“ aus der südlichen Hemisphäre herangeschafft werden. Die damit verbundene Ausbeutung von dritte-Welt-Ländern und gleichzeitig auch des Planeten macht ein „zügeln“ in der Tat notwendig. Ein Verzicht ist somit definitiv empfehlenswerter als das Setzen auf neue Techniken

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      • Zum Thema „Abbau von Seltenerden“ habe ich auch bereits einen interessanten Artikel verfasst. Falls du ihn noch nicht kennst und dich dafür interessiert:

        https://mothersdirt.wordpress.com/2016/01/07/baotou-chinas-hoelle-auf-erden/

        Bin absolut auf deiner Seite, wenn wir zuerst die vorhandenen Mittel dahingehend optimieren sollten, um schlußendlich so wenig Ressourcen wie möglich zu verbrauchen. Stattdessen beuten wir eine Quelle nach der anderen aus. Wir können absolut stolz auf unsere saubere und schöne Umwelt in unserem Heimatland sein! Würden wir unseren eigenen Müll (Elektroschrott, nicht recylebare Kunststoffe, chemische Abfallprodukte etc.) in unserem Land entsorgen, wäre eine echte Energiealternative oder zumindest ein bewussterer Umgang mit Ressourcen und unserer Welt möglich. Solange wir die Probleme aus dem eigenen Blickfeld schaffen, sind diese im Bewusstsein nicht existent. Die großen Konzerne beuten die Ärmsten der Armen aus und die einfache Bevölkerung darf durch Spendengeldern aus der Tasche des kleinen Mannes die Länder wieder aufbauen. Mit bereits 2. Mrd Euro könnte man für jedes Dorf in den ärmsten Ländern Afrikas einen Trinkwasserbrunnen bauen. Die Frage ist nur, ob eine ständige Abhängigkeit, schlechte Bildung und Unwissenheit für eine bewusste Ausbeutung durch westliche Konzerne und Regierungen nicht viel einträglicher ist?!

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      • Ja, auf den ersten Blick. Bedenkt man aber wieviele Ressourcen im Bau einer Windturbine fließt und den Wirkungsgrad bedenkt ist der Öko-Faktor nicht viel größer als bei anderen Alternativen. Ps.: Magnete für leistungsstarke Windturbinen benötigen größere Mengen an Selten-Erd Metallen

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  2. Ja, du hast mit deinem letzten Satz so recht! Das Problem ist, dass jede gutgemeinte Idee/Erfindung auch große Auswirkungen auf andere Bereiche des Lebens haben. Oftmals eine Verbindung aus Umweltverschmutzung, Ressourcenverknappung und Ausbeutung anderer Menschen … Ein Teufelskreis.

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  3. Das perfide ist ja, dass auch traditionelle Feste wie das neujährliche Tragen eines Schreines in Meerwasser nicht abgebrochen wurde. Mein Kollege und ich hatten dieses Mal die Gelegenheit aktiv mitzumachen; haben uns beim Anblick der Messwerte radioaktiver Strahlung an der Küste vor Ibaraki aber umentschieden

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    • Wahnsinn! Deine Aussage bekommt natürlich eine zusätzliche Gewichtung, da du es hautnah miterleben konntest. Von Europa aus gesehen, hat man den Eindruck, dass in Japan systematisch alle Gefahren rund um Fukushima unter den Tisch gekehrt werden, nur um die Region so schnell wie möglich wirtschaftlich nutzbar zu machen. Wenn sogar Ortschaften direkt am Atomkraftwerk als ’sicher‘ gelten und in absehbarer Zeit wieder besiedelt werden sollen, spielt die Regierung sehr bewusst mit der Gesundheit der Bewohner. Aber noch immer am schlimmsten ist es, den Leuten, die seit Jahren in Containerdörfern ausharren müssen, durch die Streichung staatlicher Unterstützungen in ihre alten, verseuchten und zerstörten Häuser zurück zu drängen.

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    • Was mich interessieren würde: Wie stark ist denn das kritische Denken in der Bevölkerung. Wenn ich an mein Land Österreich denke, schaffte man es sogar mit dem Druck aus der Bevölkerung das soeben fertiggestellte Atomkraftwerk Hainburg noch vor Inbetriebnahme zu schließen. Ist heute ein Museum und auch Katastrophenübungsgelände für verschiedenste Atomkraftwerksbetreiber weltweit…

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      • Ich will mir nicht anmaßen über die Menthalität eine ganzen Volkes zu urteilen. Dafür war ich nicht lange genug hier und habe noch nicht genug gesehen. Mein Eindruck hier in der Präfektur Ibaraki ist: Japaner hassen Unannehmlichkeiten und ignorieren diese gnadenlos. So ging man mit den Kriegsverbrechen der japanischen Armee im 2. WK um und so reagierte man vielerorts wohl auch auf Fukushima. Als wir unsere Gastfamilie auf die Radioaktivität ansprachen gab es jedenfalls keine klare Antwort.

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      • Tja, deshalb lässt man sich auch scheinbar leichter durch Abe täuschen. Die koreanischen und chinesischen Trostfrauen des 2. WK finden wegen solcher Verhaltensweisen wohl nie ihren Frieden. Eines muss man unserem Volk schon zugute halten: Wir haben auch furchtbare Fehler begangen, aber auch den Mut gehabt uns zu entschuldigen bzw. den Fehler einzugestehen und nach einer Lösung zu suchen. Das macht die wahre Stärke einer Nation aus.
        Ich finde es interessant wie besorgt Koreaner auf Fukushima reagieren, wohingegen in den deutschen Medien das Problem oftmals eher klein geredet wird, als hätte Japan selbst den Zeitungsartikel geschrieben. Ich denke nach den Schilderungen von dir und anderen Nicht-Japanern die dort leben, dass sie viel näher an der ganzen Wahrheit des Ausmaßes sind als dort den Einheimischen vorgegaukelt wird.

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      • Gut, Korea wird die Folgen auch viel früher mitbekommen als wir ^^ Ich glaube in Japan gab es – mit Bezug auf die Trostfrauen, was nicht erst ab ´39 sondern schon um ´10 mit der Besatzung der Halbinsel begann – erste Schritte in den späten 90ern gab, ich weiß nicht mehr den Namen des damaligen Premiers. Zumindest hatte dieser offiziell die Schuld Japans für diese Vergehen anerkannt. Danach wollte man denke ich nie wieder etwas davon hören. Weil Schuld die Verachtung der Gesellschaft mit sich zieht und so etwas schon arbeitslose Japaner in den Suizid getrieben hat. Anders kann ich mir das heulende Elend von Ryutaro Nonomura nicht erklären, als er der Presse gestand er habe ca. 10 000 Dollar Steuergelder in Onsen ausgegeben. Der war ja auch völlig fertig

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      • Klar sind die Auswirkungen in Korea viel schneller spürbar, jedoch ist die allgemeine Angst auch auf das gespaltene politische Verhältnis beider Staaten zurückzuführen. Die Medien geben noch den restlichen Senf dazu. Japan hat sich mehrmals irgendwie entschuldigt. Wenn du als geschädigter das Gefühl hast, dass eine Entschuldigung lediglich auf Druck und möglicher wirtschaftlicher Folgen erfolgt, ist es bei der Schwere an Schuld schwer annehmbar. Man forderte ein gewisses Maß an Reue. Es muss nicht gleich ein Kniefall sein oder ein weinender Premierminister, aber auch nicht viel weniger. Bezüglich möglicher Selbstmörder: Ein Volk kann man auch umpolen, wenn es gewünscht wird. De und At hat bis heute ein tief gesellschaftlich verwurzeltes Schuldbewusstsein, für Verbrechen, für die unsere Generation nie etwas konnte… Das ist auch nur in Jahrzehnte langer ‚Arbeit‘ zustande gekommen.

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    • Die Gier macht eben vor nichts halt. Vor allem nicht vor der Gesundheit der eigenen Bürger. Schmutzige politisch motivierte Deals hat es auch bei uns zu genüge gegeben. Der kleine unwissende Bürger ist dem natürlich machtlos ausgeliefert. Man wird in 10-20 Jahren sehen, wie ‚unbedenklich‘ das dortige Leben tatsächlich ist. Bis dorthin errichtet man gleich in unmittelbarer Nähe zu den Leuten riesige Atommülldeponien – mit riesigen Säcken voll mit verseuchten Erdreichs.

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  4. Ohne zu wissen, wo dieser Ort liegt, hätte ich wahrscheinlich gedacht, es wäre eine ganz normale (etwas herunter gekommene) Stadt. Diese alltägliche Ruhe der Aufnahmen ist schon gespenstisch. Wirkt als wüssten die Menschen gar nicht, wo sie sich befinden. Recherchiere gerade für meinen Krimi (Endzeit-Stimmung) viel über Fukushima & Tschernobyl, da war dieses Video sehr hilfreich! Vielen Dank für den guten Content!

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    • Keine Ursache! Ich glaubte vor meiner Recherche, dass die Dörfer und Städte in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk sicherlich menschenleer sein müssten. War aber dann doch vom „Verkehr“ der Hauptstraßen überrascht. Vergleicht man die Bilder zwischen den einzelnen Jahren, bemerkt man wie sehr sich die Ortschaften verändert haben. Natürlich wurden viele Straßen und Gebäude von Sträuchern überwuchert, gleichzeitig wurden viele Schutthaufen abgetragen und es wird in gewisser Weise in einer (noch) unbewohnten Zone aufgeräumt. Wohl als Vorbereitung zur Rückkehr – und das schon in absehbarer Zeit, bis sprichwörtlich genügend Gras über den Unfall gewachsen ist…

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  5. Ich habe Videomaterial einer Dokumentation gesehen, die noch nicht veröffentlicht wurde. Die Maßnahmen der japanischen Regierung zur Dekontaminierung, was man in dem Video mit den Säcken auch sehen kann, scheinen unzureichend zu sein. So nehmen Bürger es zum Teil selbst in die Hand und dekontaminieren Bereiche, in denen viele Menschen vorbeikommen. Gegen was man dort ankämpft konnte man an folgendem sehen: an einem Zebrastreifen haben die Dekontaminierer öfters hohe Werte an Radioaktivität gemessen. Jeder Versuch, diese zu beseitigen scheitert. Schon am nächsten Tag sind die Werte wieder oben… warum ist das so? An dem Zebrastreifen gehen jeden Morgen Kinder in die Schule. Es könnten eben die Kinder sein, die die Radioaktivität mitbringen. Diese traurige Erklärung bekommt man in der Doku. Die Bürger haben es aufgegeben diese Stelle zu dekontaminieren…

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    • Und genau in diesen Gebieten sollen in den nächsten Jahren wieder Leute angesiedelt werden. Die Alten wollen sowieso nichts anderes als endlich die Wohncontainer zu verlassen und in ihre alten Häuser zurück zu kehren. Die Regierung unternimmt alles, um die Bevölkerung zu überzeugen, dass die Gefahr in den meisten Gebieten nicht mehr allzugroß sei. Rießige Flächen werden abgetragen und in riesigen Säcken verpackt. Diese warten zu vielen Tausenden zum Abtransport, der wohl nie stattfinden wird. Stattdessen plant man riesige Hallen um diese Säcke herum zu bauen! Dass eine Dekontamination so oder so kaum eine Aussicht auf Erfolg hat, zeigte sich auch in Tschernobyl. Heute dekontaminiert, verschleppt der Wind den nuklearen Staub vom angrenzenden Feld wieder in die Umgebung. Und in diesen Wiesen liegt das größte Problem: Die Pflanzen und Böden halten das Cäsium viel länger als asphaltierte Straßen und die „Säuberung“ verursacht große Mengen an Abfallprodukten… War selbst überrascht, dass sich nichteinmal fünf km vom Atomkraftwerk entfernt normale Bürger aufhalten dürfen! Irgndwann wird man zumindest einmal alle Häuser und Wiesen dekontaminiert haben und die Bevölkerung im Glauben eines risikofreien Aufenthaltes wieder ansiedeln. Die Rechnung zahlt sowieso die nächste Generation, vorrausgesetzt die embryonalen Fehlbildungen ermöglichen eine Geburt!

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  6. Ein amerikanischer Wissenschaftler (Biologe) installierte in Fukushima Kameras, welche die Natur beobachten, Anzahl der Tiere und solche Sachen. Eine dieser Kameras erwischte ein Google-Auto. In dem Video habe ich ungefähr bei 2:15 in dem Spiegel dein Auto gesehen, das an der Seite grün ist, genau wie das Auto das eben vor diese Kamera geriet 🙂
    War es dein Auto? Es hat japanische Schriftzeichen auf der grünen Fläche (nach Google) und das Kennzeichen hat eine 1, 6 und eine Null. Das wär doch mal ein Zufall 😀

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  7. Muss ehrlich sagen, dass ich mir das Lachen nicht ganz verkneifen konnte! Du hast recht, dass Auto im Spiegel hat einen grünen Streifen! Und nein, es ist nicht mein Auto…Es ist das Google Auto!

    Im obrigen Text habe ich folgendes geschrieben:
    „Um auch ein Bild abseits der Atomkraftwerke zu liefern, machte ich mich auf (besser gesagt der “Google Konzern”), um für das Kartenmaterial der “Google Street View” Fotos zu machen. Diese beeindruckenden Fotos habe ich nun in einem “Stop-Motion Film” zusammengestellt.“

    Es ist nichts anderes als ein Stop-Motion Film aus ca. 500 Google Street View Bildern. Bin virtuell eine Strecke abgefahren und habe aus den Bildern einen Stop-Motion Film gemacht…
    Sollte dazu dienen einen halbwegs authentischen Eindruck der Region zu liefern
    (oben links in den Bildern des Videos siehst du auch noch die Ortsbeschreibungen aus den einzelnen Google Street View Bildern)

    Habe dazu vorab einen interessanten Artikel gelesen:
    http://www.20min.ch/ausland/news/story/15898021

    Hoffe du bist dennoch nicht enttäuscht!! Aber echt interessant, dass tatsächlich keiner bisher die Echtheit meiner Bilder anzweifelte, obwohl Fukushima nicht unbedingt als Ausflugsziel bekannt ist…

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  8. Hallo Wolf,
    also ich muss sagen, die Bilder, gut. Es ist eine verlassene Gegend. Was mich mehr berührt ist dein Text und auch die Kommentare, die du bekommen hast. Ich finde es mehr als schlimm, dass den Menschen, die nicht wissen, wo sie sachliche Informationen herbekommen, etwas vorgegaukelt wird, dass Armut die Menschen in die Gefahr zwingt, weil sie es sich eben nicht leisten können, wo anders neu anfzufangen. Bzw. weil sie es sich mangels Information nicht vorstellen können, warum es schlau/nötig/wichtig wäre, weit weg von dort zu sein, bzw. sich gut zu schützen.
    Ich finde das so schlimm. Und so traurig. Und ich denke an die kommenden Generationen, die mit vielen Krankheiten und Missbildungen kämpfen werden und ich muss mich innerlich ganz stark distanzieren, damit mir dabei das Herz nicht schwer wird.
    Wir können nur dankbar sein, dass wir nicht gezwungen sind, dort zu leben. Und hoffen, dass es hier in Europa nicht mal knallt, in welcher Form auch immer.
    Puh.
    Gruß
    Rabis

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  9. „Ein Doppelanschlag von Mutter Natur“… –
    Nein, lieber Wolf! Das war ein durch HAARP ausgeloestes Seebeben (welches den Tsunami ausloeste) mit anschliessender detonation einer nuklearen Bombe, von der israelischen „Sicherheits“-Firma TEPCO im Reaktorgebaeude installiert und getarnt als Weitwinkel-Ueberwachungskamera!
    http://82.221.129.208/ifyouareinamericayouprobablycantseethisn8.html
    http://www.jimstonefreelance.com/fukureport1b.pdf

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  10. wow! extrem informativer und cooler blog! werd mir deine artikel in nächster zeit durchlesen. kann ma viel lernen bei dir 😀 ich hab grad erst mit meinen blog begonnen. freut mich dass dir der zeugen-j. artikel gefallen hat 🙂

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    • Freut mich, dass dir meine Seite so gut gefallen hat. Habe auch sehr viele Ähnlichkeiten im Aufbau und Themenbereich zw. mir und deinem Blog gesehen. Hoffe, dass ich sehr bald wieder von dir höre – oder wer weiß, vielleicht sogar einmal etwas zusammen schreiben. Noch viel Erfolg und Durschhaltevermögen mit deinem Blog.
      LG. Da_Wolf

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      • Ich schreibe jetzt seit ca. 6 Monaten an meinem Blog, würde aber gerne mehr und öfters schreiben. Zeit ist leider momentan sehr begrenzt. Ich bin wie die meisten in erster Linie berufstätig – bin aber manchmal auch noch auf der Uni. Und du?
        Da_Wolf

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  11. Was für ein Video. Es wirkt so trostlos.

    Sehr bedrückend! Vor allem, wenn man bedenkt, dass die ehem. Bewohner quasi dazu gezwungen werden in ihre alten Behausungen zurück zu kehren, obwohl die Strahlung nach so kurzer Zeit noch sehr hoch sein muss.

    Es wird dort mehr Erkrankungen geben, die durch Strahlung hervorgerufen werden können.

    Traurig für die Menschen, die keine Alternative haben und wirklich dorthin zurück kehren müssen.

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    • Die Strahlung ist noch hoch? Die Wahrheit ist sogar noch schlimmer! An manchen Orten hat sich die Strahlung aufgrund Wasserabflüssen und Windverfrachtung sogar noch einmal radikal erhöht. Leider verteilt sich die Strahlung nicht gleichmäßig oder kann ganz einfach weggekehrt werden…
      Langzeiterkrankungen werden sicherlich auftreten. Die Strahlung wird wohl in den nächsten Jahrzehnten kaum sinken und Krebs oder Leukämie sind nur die Spitze der möglichen Erkrankungen. Auf der einen Seite haben viele Menschen keine Wahl, andererseits werden nicht wenige die Risiken in Kauf nehmen. Lieber ein ungewisses und kürzeres Leben, als für immer entwurzelt zu bleiben…
      Dramatisch wird es wohl für die Kinder werden, wenn diese nicht zehn oder zwanzig sondern irgendwann für einen Zeitraum von über 50 oder 60 Jahre dieser Strahlendosis ausgesetzt sind.

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  12. Pingback: Nichts ist wie es war – Nukleares Stübchen

  13. Ich bin keine Asien-Expertin, aber ich denke, dass diese Verhaltensweise der Regierung auf eine Sache zurückzuführen ist, die uns ein Politikwissenschafts-Prof. mal in der Vorlesung gesagt hat: In Asien zählt die Gemeinschaft, nicht der/die einzelne. Alles Tun hat dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass man sich einem größeren Ganzen (z. B. einem Lehrmeister für was auch immer wie z. B. Philosophie aber auch Kampfkunst) unterzuordnen. Das wrird nicht hinterfragt. Wer es doch tut, grenzt sich selbst aus. Aus diesem Gedanken heraus ist die Haltung von ARbeitnehmerInnen gegenüber dem Arbeitgeber in Japan zu verstehen. Das muß jetzt nicht heißen, dass man das Handeln der japanischen Regierung toll findet. Mir persönlich war es suspekt, als ich einmal eine Gruppe von Kampfsportlern beobachtete, wie sie gar vor ihrem „Meister“ niederknieten. Das mag vor so und sovielen Jahrhunderten Sinn gemacht haben, als man sich gegen Feinde verteidigen hatte müssen. Heute wirkt das anachronistisch und seltsam. Sicher gibt es auch für sowas wie Fußball oder Hockey Regeln, aber man muß seinen Trainer deshalb nicht verehren und kann mit ihm auch mal diskutieren.

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    • Echt ein toller Einwand! Grundsätzlich muss ich dir bzw. deinem Prof. recht geben (oder kann ich aus meiner Erfahrung nur bestätigen). Es wird viel erduldet, da man sich dem Chef, den Eltern, der Regierung als untergeordnetes Individuum zu beugen hat! Das geht so weit, dass man auf Geheiß des Chefs Überstunden oder Einladungen ohne Widerworte zu folgen hat. Rebellion gegen die Eltern wird als ungehorsam angesehen. selbst die Eltern haben letztlich das letzte Wort, ob und wem man heiraten darf/soll. Daran sind schon sehr viele glückliche Paare gescheitert. Im Falle von Fukushima zeigte sich welch Dramatik es bedarf, dass sich zumindest etwas Widerstand in der Bevölkerung bildet. Aber letztendlich wurden die Kritischen Stimmen längst besänftigt – Abe und Tepco – Business as usual!
      Im 2. WK schickte man unerfahrene Piloten in den Kamikaze-Tod! Die Männer waren meist gerade etwas mehr als 20 Jahre alt und hatten noch das ganze Leben vor sich! Trotzdem taten fast alle wie ihnen geheißen. Die Unterordnung ging sogar so weit, dass Japan selbst nach der 2. Atombombe nicht aufgeben wollte, da die Soldaten auf die Dienstbefreiung von offizieller Seite warteten. Hätten sie sich gestellt, wäre die Schande für die ganze Familie ungleich schlimmer gewesen, als der eigene Tod. Der letzte Soldat versteckte sich im indonesischen Dschungel sogar bis in die 60er Jahre, da er vom Kampf nicht offiziell befreit wurde und diesen nicht liquidieren wollte. Aber das ist sicherlich nicht die Norm und selbst für Japan ein Extremfall für Gehorsamkeit gegenüber Hochrangigen. In Fukushima werden sich die ehemaligen Bewohner der verstrahlten Dörfer auch einer Wiederansiedlung durch die Abe-Politik beugen (müssen). Unterwerfung bis zum Tode und darüber hinaus!

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      • Das mit den Kamikaze-Piloten hat auch mit der Religion (wenn man sie so nennen will) ZEN zu tun. Hatten wir heute im Seminar Ethik. Völliger Gleichmut im Innern – da kann man Kamikaze-Flieger sein. Deshalb funktioniert das überhaupt. Hat mich heute auch baff gemacht, als ich das hörte…

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      • Muss zugeben, dass ich mich diesbezüglich nicht so auskenne. Sah einmal ein Interview in einer TV-Doku. Man zeigte ein paar dieser „mutigen“ Piloten, nachdem sie den Auftrag bekamen, sich in nur wenigen Stunden als Kamikaze-Piloten in den Tod zu stürzen. Klar half die Untergebenheit diesen Druck überhaupt auszuhalten, aber spätestens als er erzählte, dass er es selbst noch nicht glauben konnte und er doch noch so vieles im Leben vorhatte, machte sich auch bei ihm die Verzweiflung bemerkbar.

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      • Richtig. Und ein Punkt macht diese Kamikaze-Kampftechnik überhaupt möglich: der Glaube an die Wiedergeburt. Für Zen-buddhisten ist mit dem Tod des menschlichen Leibes nicht Schluß. Es geht ja immer weiter (man muß sich allerdings fragen ob es so attraktiv ist, als z. b. Fliege wiedergeboren zu werden…)

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      • Nur möchte ich auch daran erinnern, dass der Glaube in der heutigen Jugend wohl einen ähnlich niedrigen Stellenwert wie die Religion im Westen hat. Längst hat auch Japan die pure Gier des Kapitalisten ergriffen. Heute stürzen sie sich nicht mehr für den Glauben oder den König in den Tod, sondern aus Verzweiflung vor dem übermächtigen gesellschaftlichen Druck… Und da steht Japan längst nicht alleine da (hat soweit ich weiß sogar die weltweit höchste Selbstmordrate unter Jugendlichen).

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      • Wenn es in Richtung Ursachenforschung oder gar Psychologen geht, ist man sehr im westlichen Denken gefangen! Bei uns rennt doch sofort jeder zum Psychologen. In Asien eher nicht so sehr verbreitet… Da wird tatsächlich weniger über Probleme gesprochen. Hat aber eher einen tiefen gesellschaftlichen Hintergrund, als die eigene Unfähigkeit.

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  14. Wow. Von Tschernobyl über Konfuzius und Kamikaze bis Reinkarnation.

    Hat’s schon in sich Freunde, muss man schon sagen:-)

    Aber solange das Risiko ja beherrschbar ist… Nee, da musste gar nicht soweit fahren. Ein Video aus der Asse würde ausreichen.

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    • Ja, du hast da schon recht! Ging ganz schön rund in letzter Zeit und man weiß nie wohin der Artikel einen führt. Nur eine Frage am Rande: Bin kein Deutscher, daher kann ich mit dem Wort „Asse“ leider gar nichts anfangen. Was, wie oder woher nimmt man, hat man oder bekommt man Asse? Bin mir aber mittlerweile schon ziemlich sicher, dass es nichts mit Poker zu tun hat 😀
      Ps.: Fand einen Artikel über das Atommüllendlager Gorleben. Willst du darauf anspielen? Zum Glück gibt es bei uns in Ö. keine Atomkraftwerke (in Betrieb) und daher auch keine nationalen Probleme mit der Entsorgung…

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      • Ja genau, Bergwerk Asse oder Asse II oder Stollen oder Atomendlager. Die haben die Fässer damals ganz schön unsanft mit Baggern da ‚abgestellt‘, wovon es Videos gibt bzw. gab. Dann war der Stollen noch undicht oder so genau weiß ichs auch nicht mehr. Drumherum gabs dann auch Leukämie- umd Krebsfälle und es wurde ermittelt, kam aber nix bei raus.

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      • Ist doch irgendwie ähnlich zu den Castor-Transporten. Vor Jahren schrieb und protestierte man fast schon jede Woche. Und jetzt? Nichts mehr! Wo sind denn jetzt die Züge geblieben wo entsorgt man jetzt?
        Ist wie bei Flugzeugunglücken: Wenn einmal etwas passiert, hört man im 2-Tages-Rythmus von ähnlichen beinahe Unfällen. Da muss sich doch schon jeder denken, dass fliegen das Gefährlichste überhaupt ist. Und nach ein paar Wochen ist wieder für mehrere Jahre Ruhe… Nicht am Himmel – in den Medien.

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